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Ein renommierter Onkologe sagt: man sollte dem Solarium einen Besuch abstatten

Jawohl Die Botschaft seitens der Ärzte ist für lange Zeit klar gewesen – eine gefahrlose Bräunung ist unmöglich, weil eine Besonnung den Krebs fördert. Jedenfalls, trotzdem ich ein Experte in diesem Fach bin, habe ich gerade meine Ferien vier Wochen lang in Südafrika verbracht. Dabei wusste ich schon zum voraus, dass eine tägliche Besonnung dort unten unvermeidlich war. Zurzeit raten die Ärzte immer noch sich vor der Sonne bestens zu schützen. Meiner Meinung nach übertreffen aber die Vorteile die eine Besonnung durch UVA- und UVB-Strahlen auf die Gesundheit ausübt, bei langem alle Nachteile, auch wenn man zu diesem Zweck während der Wintermonate Solariensitzungen benötigt. Dies weil der Körper das Licht der Sonne in Vitamin D verwandelt, eine Substanz welche beiträgt ein gesundes Immunsystem zu bilden und die Knochen zu stärken. Es hilft auch gegen Depressionen und Krebs.
Vorsichtige Solarienbesuche während er Wintermonate erhöhen die Vitamin D-Werte.
Es ist bekannt, dass das Vitamin D nötig für starke Knochen, für den Stoffwechsel des Kalziums, eine wichtige Rolle spielt. Eine neue Studie von vergangener Woche hat ergeben, dass dieses Vitamin auch Alzheimer bekämpft. Eine Studie bei 65-jährigen Engländern hat ergeben, dass bei einer Senkung derer Vitamin D-Werte, sich auch der Geisteszustand verschlechterte. Ein Mangel kann auch eine Alterung der Knochen welche Rheumatismus oder chronische Rückenschmerzen auslösen kann, bewirken. Bei Kindern kann Rachitis entstehen, die eine richtige Entwicklung der Knochen verhindert. Die Studie hat festgestellt, dass wir ohne das Vitamin D viel mehr den üblichen Erregern von Schnupfen und Grippe, sowie anderen schwereren Krankheiten wie Tuberkulose, ausgesetzt sind.
Aus einer anderen Studie geht hervor, dass wir ohne Vitamin D mehr den alltäglichen Infektionen wie Schnupfen, Grippe und andere weit bösere Leiden wie Tuberkulose, ausgesetzt sind und überraschenderweise bewiesen, dass es auch vor Krebs schützen kann. Diese Studie hat ausserdem bewiesen, dass wir ohne dieses Vitamin mehr den allgemeinen Infektionen wie Schnupfen, Grippe und anderen Krankheiten wie Tuberkulose, ausgesetzt sind. Mehr überraschend ist jedoch, dass man nun beweisen kann, dass das Vitamin D vor Krebs schützen kann.

Neuestens Studien haben bewiesen, dass in den das ganze Jahr durch meist sonnigen Ländern, die Anzahl der Darm-, Hoden und Brustkrebsfälle niedrig ist (wenn auch diesbezüglich die Rolle des noch nicht ganz Klar ist).
In einer Studie wurde eine Verbindung zwischen Besonnung und Senkung von 40% des Risikos für Hodenkrebs festgestellt. Aus einer anderen im American Journal Of Clinical Nutrition im Jahre 2007 veröffentliche Studie geht hervor, dass scheinbar, bei Frauen die von Vitamin D einnehmen weniger an Brustkrebs leiden. Die Annahme dass das Vitamin D für die Gesundheit unentbehrlich sein soll, ist nicht neu und noch weniger jene sie mit einer Besonnung in Verbindung zu bringen.
Schon seit dem 19. Jahrhundert leiden Stadtkinder unter Sonnenmangel und daher unter Rachitis. Es wurde ausserdem entdeckt, dass Tuberkulose mit Fisch-Lebertran behandelt werden konnte, eine andere Vitamin D-Quelle, sowie mit Sonnenlampen – die erste Version des Solarium, welche dem Sonnenlicht ähnliche künstliche UV-Strahlen ausstrahlten. Leider sind in den letzten Jahren mehrere gegen Antibiotika immune Gesundheitsstörungen aufgetreten wie Tuberkulose, was beweist dass die Medizin allein nicht mehr genügt. Verbindet man dann die Botschaft „Anti-Sonne wegen Hautkrebsgefahr“ mit der Neigung der Jugend sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten um mit dem PC zu spielen anstatt sich im Freien zu bewegen, und schon haben wir die Voraussetzung für schwere Krankheiten. Heute im Jahre 2009, nehmen wir schlechthin nicht genug Sonnenlicht auf um das für die Gesundheit wichtige Vitamin D zu produzieren. Lebensmittel die Vitamin D enthalten sind fetter Fisch, Leber, Eier und mit Vitamin angereicherte Lebensmittel wie Getreide, Margarine und Milchpulver. Zu finden sind auch Integratoren wie Fisch-Lebertran, aber es ist fast unmöglich die nötige Quantität von Vitamin D nur durch den Konsum von Lebensmittel einzunehmen. Eine Person müsste täglich zehn grosse Gläser mit Vitamin angereicherte Milch trinken, um auch nur die niedrigsten Werte zu erreichen. Der Markt offeriert auch verschiedene schwach dosierte Pillen (die tägliche notwendige Dosis ist 5mcg). Auch wenn Arzt, bin ich kein grosser Fan der Pillen, speziell wenn die Festsetzung der richtigen Dosis noch umstritten wird. In den ersten 50 Jahren hat die Bereicherung der Lebensmittel mit Vitamin D den Tod einiger Kinder durch Herzstillstand oder Niereninsuffizienz herbeigeführt. Es ist dagegen unmöglich einen Überdosis Vitamin D durch Besonnung, zu beweisen. Sobald die Haut genug Vitamin D produziert hat, schaltet sie automatisch auf die Produktion von Pigmenten die eine Bräunung herbeiführen über. Daher ist in der Tat das Sonnenlicht die beste Vitamin D-Quelle. Das heisst noch lange nicht, dass man sich einmal im Jahr auf einem Strand werfen und verbrennen lassen soll. Die Botschaft über den Hautkrebs ist richtig und stimmt. Die Melanomen – Hauttumoren – findet man bei Menschen die einen Sonnenbrand erlitten haben, besonders wenn im jungen Alter. Aus Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation geht hervor, dass an einem sonnigen Tag, eine Person mit heller Haut, die höchste Dosis von Vitamin D schon durch eine, 3x wöchentliche Besonnung des Gesichtes und der Vorderarme in 5 – 10 Minuten erreicht sollte. Eine kurze Besonnung bringt Vorteile, während eine zu lange Schaden anrichten könnte.
Natürlich scheint die Sonne in diesem Land sehr wenig, speziell im Winter. Es ist in dieser letzteren Jahreszeit wo wir von den Vorteilen der in den Solarien vorhandenen UV Lampen profitieren sollten. Weil in diesen Studios der Körper üblicherweise überall den Strahlen ausgesetzt ist, sollte eine Sitzung von 5-10 Minuten einmal alle sechs Wochen genügen. Jene mit dunklerer Haut könnten gegenüber denjenigen von kaukasischer Abstammung, bis zu 8x mehr benötigen, weil die Haut der Letzteren die UV-Strahlen besser vertragen. Das Solarium ist für Kinder gefährlich. Das Risiko Hautkrebs, ist bei diejenigen die schon vor dem 18. Lebensjahr ein Solarium besucht haben, grösser. Eine neueste Studie über die Auftretung der Melanome in Europa hat festgestellt, dass in Schweden – wo die Solarienbesuche streng geregelt sind und die Sonnenstudios unter Kontrolle gehalten werden, wobei diese Besuche den Kindern untersagt und Erwachsene vor zu langen Besonnungen gewarnt werden - hat jedoch bewiesen, dass die Auftretung der Melanome bei Solarienbesuchern niedriger war. Ich glaube nicht das ein Hausarzt jemals jemandem mit einem Defizit an Vitamin-D ein Zyklus Besonnungen in einem Solarium verschreiben wird, was aber, aus meiner Hinsicht, nicht schaden würde, sollte er es tun. Tim Oliver, Professor in Onkologie am St. Bartholomew's Hospital, ein Spital in London City, wovon auch das Barts Cancer Centre ein Teil ist.
Fonte: Mail Online, 2. Februar 2000

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