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WHO/IARC Studie

Am 29. Juli 2009 veröffentlichte die Presse dass in Bezug auf eine Studie der IARC (International Agency for Research on Cancer) in Mitarbeit der World Health Organisation, die Solariengeräte von der „wahrscheinlich krebserregend“ (Gruppe 2) nun in „krebserregend“ (Gruppe 1) eingetragen worden sind.

Vorwort

Während der Sendung wurden die Resultate dieser Studie als richtig und der Wahrheit angenommen. Unserseits sind wir aber aus verschiedenen Gründen damit nicht ganz einverstanden und wollen ihnen hiermit mitteilen weshalb.

Kommentar

Von den 23 ausgeführten Studien:

  • 5 nicht in Betracht gezogen weil zu alt oder nicht präsentierbar;
  • 6 gaben an, dass Solarien den Risikofaktor reduzieren könnten (von 2% bis 27%);
  • Bei allen Studien erhöht sich das Risiko im Durchschnitt nicht um 75%, sondern nur um 14%;
  • 75% ergaben sich nur bei 7 dieser Studien. Wir wissen nicht warum auch sie für die Diskussion ausgewählt worden sind. Wir vermuten, dass man sich sehr wahrscheinlich auf Studien die vorwiegend Menschen unter 35 Jahren getestet hatten, beschränken wollte;
  • 16 Studien unterliegen einer hohen Fehlergrenze, wahrscheinlich weil in diesen zuwenig Menschen getestet hatten.
  • Eine von Bataille V. im Jahre 2004 ausgeführte Studie stellt eine Risikoerhöhung von 19% fest, weil eine andere Studie desselben Wissenschaftlers im Jahre 2005 eine Risikoreduktion von 10% angibt. Dies ist nur ein Beispiel der vielen sich widersprechenden von der IARC veröffentlichen Studien.
  • In einigen Studien wurden zuwenig Menschen getestet. Tatsächlich wurden für 6 Studien insgesamt nur 200 Menschen gestestet!!

Die Wissenschaftler selber haben dann zugegeben, dass bei einigen Studien nicht alle Faktoren berücksichtigt hatten, wie z.B. Bräunung und eventuelle vorgehende Sonnenbrände durch zu vieler Bestrahlung.

Einige Wissenschafter und Dermatologen sind mit den Studien und den Resultaten der IARC aus folgenden Gründen nicht ganz einverstanden:

- wissenschaftlicher Vorstand des niederländischen Gesundheitsministerium vom 11.12.2009 
- 21. Versammlung der spanischen Dermatologie vom 03.10.2009

wobei sie nichts gegen einen vernünftigen Gebrauch der Solarien haben.

  • Im Interview von Patti Chiari und in einigen Abschnitten seines Buches „Das Licht das heilt“ veröffentlicht von Tecniche Nuove, ratet Fabio Marchesi zu einer vernünftigen, aber anhaltenden Besonnung. Ein eventueller Risikofaktor sieht er nur in einigen Geräten mit Hochleistung und bei Besonnungen die nur zwischendurch vorgenommen werden;
  • Natale Cascinelli, Onkologe und Sprecher im Programm Melanom der WHO, auch wenn er von der IARC als Verteidiger derer Studien einladen worden war, meinte dass:
    • Auf wissenschaftlicher Ebene eine direkte Verbindung zwischen UV-Strahlen und die Entwicklung eines Melanoms der Haut bisher nicht bewiesen werden konnte;
    • Die UV-Strahlen hauptsächlich für Menschen mit Fototyp1 gefährlich sein können und zwar für diejenigen mit heller Haut und hellen Augen und bei jenen mit roten Haaren (d.h. Menschen aus Nord Europa, z.B. Schottland).
      N.B. Auf unserer Ebene sind es 2% der Bevölkerung. Dieser Gruppe fügen wir von uns aus auch jene mit Fototyp2 zu.
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